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Mal was ganz anderes...

...als immer nur Flugzeuge. Bei den Flugzeugmodellen hält man sich immer an sehr genaue Vorgaben. Von der Form bis hin zu der Bemalung ist da wenig Spielraum für die eigene Fantasie. Da ist so ein Modell wie das von der "Ville Fantasique" mal eine Abwechslung. Während dem Bau kamen immer wieder neue Ideen dazu. Aber auch noch ein paar andere Ideen haben Spaß gemacht, sie im Modell umzusetzen.

Papst Johannes Paul II. in Fulda

Fulda feierte 2019 das 1275-jährige Stadtjubiläum. Zum Jahreswechsel 2018/-19 beratschlagte ich mit demörtlichen Modellbahnhändler Wolfgang Bohn, was man zum Jubiläum für ein eindrucksvolles Modell für das Schaufenster bauen kann. Am 18. November 1980 besuchte Papst Johannes Paul II. Fulda, das wäre ein Thema. Wolfgang, ein Autofan, dachte an ein Diorama mit dm Papst im Papamobil, damals ein 600er Mercedes. Ich habe damals aber die vielen Menschen auf dem Domplatz gesehen und hatte das Bild in Gedanken vor mir. Aber wie? Den Dom gibt es nicht als Modell. Gibt es von den Modellhäuser Herstellern eine ähnlich Kirche? Kaum! 

Zuerst habe ich ausgerechnet, wie hoch und breit der Dom im Maßstab 1:87 sein muss:

65m : 87 = 0,747  also knapp 75cm hoch.

Fotos habe ich am späten Vormittag gemacht, als die Sonne von der Seite auf den Dom schien, aber auch bereits Schatten an den hervorstehenden Mauerteilen erzeugte. Dadurch konnte ich eine gewisse Tiefe erzeugen.

Bei Google-Earth habe ich mir den Domplatz von oben angeschaut und vermessen. 110 x 110 cm wird das ganze Diorama,  ganz schön groß, wenn es dauernd in der Küche rumsteht.

Auf einem 10x10cm Quadrat habe ich ausprobiert, wieviele Figuren darauf passen. Auf die ganze Fläche bräuchte ich also 10-12.000 Figuren. Aus Kostengründen kamen da nur unbemalte Figuren in Frage. Mit Freunden und Bekannten haben wir uns abends im Café Glück getroffen und haben Figuren bemalt. Auch die Enkel halfen tüchtig mit. Sehr eng zusammenstehend mussten die Figuren nicht exakt bemalt weden. Bei dieser Menge konnte die Bemalung sehr grob sein. Lediglich an den Rändern und an besonders markanten Stellen waren detailliert bemalte Figuren erforderlich. 

 

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© Gudrun + Rüdiger Hain